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Russland

Osteuropa ist vielfältig
Mariä-Verkündigungs-Kathedrahle im Moskauer Kreml
© Wolfgang Wehl / pixelio.de

Die von Michail Gorbatschow initierte Forderung nach Perestroika und Glasnost haben neben dem Mauerfall 1998 in Deutschland zur Auflösung der seit 1922 existierenden Sowjetunion am 31.Dezember 1991 geführt. Russland, auch als Russische Föderation bezeichnet, ist der Fläche nach der größte Staat der Erde. Die Landeswährung ist der russische Rubel. Russland erstreckt sich von Osteuropa nach Asien. Im Norden grenzt Russland an den Arktischen Ozean, dann folgt weiter im Uhrzeigersinn die Behringstrasse, auf deren anderer Seite sich Alaska befindet. Nach dem japanischen Meer kommt die erste Festlandsgrenze im Südosten zu Nordkorea, es folgen China und die Mongolei sowie Kasachstan im Süden. Die östlichen Grenzen bilden Ukraine, Weißrussland, Lettland und Estland, ein Stückchen Ostsee, Finnland und Norwegen.

Für Urlauber steht das europäische Russland als Reiseziel an erster Stelle. Die klimatischen Verhältnisse gehen hier von einem kühlen, gemäßigten Klima der Gegend um St. Petersburg, über eher Kontinentalverhältnisse um die Hauptstadt Moskau bis hinzu Mittelmeerklima am Schwarzen Meer. Der Tourist wird Russland meistens in einer Reisegruppe über einen der Flughäfen erreichen. Für Individualtouristen ist die Visabeschaffung oftmals etwas aufwendig. Die Hauptstadt Moskau sollte der Reisende nutzen, um die Sehenswürdigkeiten zu besuchen: Den Kreml mit seinen Reichtümern, den Roten Platz, das Kaufhaus GUM und die Basilius-Kathedrale. St. Petersburg als Hafenstadt und alte Zarenresidenz vermittelt ein völlig anderes Flair einer Weltstadt. Ein Besuch in der Eremitage, der Isaak-Kathedrale und Schloss Peterhof ist Pflicht.

Um vom Moskauer "Jaroslawler Bahnhof“ in etwa sechs Tagen durch die Taiga in das 9288 km am japanischen Meer gelegene Wladiwostok zu gelangen, kann die Transsibirische Eisenbahn genutzt werden. Flusskreuzfahrten auf der Wolga, dem Ob, der Lena oder dem Jenisseisind liegen im Trend.

Ein Badeurlaub am Schwarzen Meer war bereits zu Zeiten der Sowjetunion beliebt. Der russische Staatschef Stalin hatte bei Sotschi seinen Sommerwohnsitz (Datscha) errichten lassen und somit das Gebiet "gefördert“. Sotschi, auch russische Riviera genannt, hat ähnlich wie auf Teneriffa schwarze Strände. Neben reinem Badetourismus sind hier neben Kuren auch Bergsteigen, Reiten, Tauchen und Ballonflüge möglich. Nicht weit entfernt ist das kaukasische Biosphärenreservat – seit 1999 Unesco-Weltnaturerbe. Sotschi-Touristen gehen gern von Oktober bis Ende April Skilaufen im nahen Kaukasus.