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Estland

Stadtmauer von Tallin
die Stadtmauer von Tallin - der Hauptstadt von Estsland
© Dieter Schütz / pixelio.de

Der kleine Staat Estland grenzt an Russland und Lettland und im Norden sowie Westen an die Ostsee. Unter Einfluss des Deutschen Ordens entwickelte sich bis ins 19. Jahrhundert hinein eine deutsche Kultur mit Deutsch als Unterrichts- sowie Behördensprache. Ab 1885 begann die Russifizierung der estnischen Bevölkerung. Unter Druck trat Estland 1940 der Sowjetunion bei.

Um den Anteil der estnischen Bevölkerung zugunsten der russischen zu senken, fand nach dem Zweiten Weltkrieg eine gezielte Ansiedlung von Russen statt. Heute, als Mitgliedsstaat der Europäischen Union, leben 88,4% Esten gegenüber 25,7% Russen im Land. Andere Bevölkerungsgruppen sind Ukrainer, Weißrussen und Finnen. An Finnland orientiert sich auch die gegenwärtige Architektur und Kultur Estlands, was an der Sprachnähe beider Länder liegt.

Die Universität Tartu bildet neben mehreren Hochschulen die einzige Volluniversität des Landes und wurde bereits 1632 von König Gustav II. Adolf von Schweden gegründet. Besonders sehenswert bei einem Urlaub in Estland ist die Hauptstadt Tallin, deren Altstadt 1997 in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen wurde.

Weiterführende Informationen über Estland findet man unter anderem auf folgenden Quellen: Wikipedia oder bei der EU